Selbstständigkeit verlängern: Warum Human Augmentation für alternde Gesellschaften so wichtig wird
Selbstständigkeit verlängern: Warum Human Augmentation für alternde Gesellschaften so wichtig wird

Unsere Gesellschaften werden älter. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Menschen, die körperlich anspruchsvolle Arbeit leisten, während das Erwerbspersonenpotenzial in vielen Ländern sinkt. Vieles, was heute unter dem Begriff AgeTech entwickelt wird, setzt erst dann an, wenn Menschen bereits Patientinnen und Patienten sind oder Unterstützung benötigen. Doch die vielleicht spannendere Frage lautet: Wie können wir Menschen dabei unterstützen, länger aktiv, mobil und selbstständig zu bleiben?
Unsere Gesellschaften werden älter. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Menschen, die körperlich anspruchsvolle Arbeit leisten, während das Erwerbspersonenpotenzial in vielen Ländern sinkt. Vieles, was heute unter dem Begriff AgeTech entwickelt wird, setzt erst dann an, wenn Menschen bereits Patientinnen und Patienten sind oder Unterstützung benötigen. Doch die vielleicht spannendere Frage lautet: Wie können wir Menschen dabei unterstützen, länger aktiv, mobil und selbstständig zu bleiben?
Link teilen
Link teilen
Link in die Zwischenablage kopiert!
Link teilen
Link in die Zwischenablage kopiert!
Mit dieser Frage beschäftigt sich ein aktueller Beitrag von Michael Förtsch im Zukunftsmagazins 1E9 unter dem Titel „Artifizielle Kraft für eine alternde Gesellschaft“. Im Mittelpunkt steht die Überlegung, wie Human Augmentation und Physical AI dazu beitragen können, dass Menschen länger aktiv, mobil und selbstbestimmt bleiben. Gesprächspartner des Beitrags ist German Bionics Chief Creative Officer Eric Eitel, der diese Perspektive auch in seinem Vortrag auf dem Festival der Zukunft in München aufgegriffen hat (Foto).
Bis heute richten sich viele Innovationen rund um das Thema Altern vor allem auf den Zeitpunkt, an dem Menschen bereits Patientinnen und Patienten sind oder Unterstützung im Alltag benötigen. Die vielleicht spannendere Frage lautet jedoch: Wie können wir die Jahre verlängern, in denen Menschen unabhängig bleiben?
Genau hier setzt Human Augmentation an.
KI-gestützte Exoskelette sollen den Menschen nicht ersetzen, sondern ihn unterstützen. Sie übernehmen keine Bewegungen vollständig, sondern arbeiten mit dem Körper zusammen und geben genau dort Kraft, wo sie benötigt wird. Ziel ist nicht Automatisierung um ihrer selbst willen, sondern der Erhalt körperlicher Leistungsfähigkeit.
Schon heute zeigt sich dieses Potenzial in der Praxis. In Logistik, Industrie, Gesundheitswesen, an Flughäfen und in vielen weiteren körperlich anspruchsvollen Berufen helfen intelligente Exoskelette dabei, Belastungen zu reduzieren, Rücken und Gelenke zu entlasten und Menschen dabei zu unterstützen, länger gesund und aktiv im Berufsleben zu bleiben.
Für German Bionic reichen diese heutigen Anwendungen jedoch weit über den konkreten Arbeitsplatz hinaus.
Hinter EXIA, dem leistungsstärksten aktiven Rücken Exoskelett der Welt, steht eine umfassende Physical AI Plattform. German Bionic hat dafür ein eigenes Betriebssystem für Exoskelette entwickelt, das Robotik, künstliche Intelligenz, Sensorik und Milliarden realer Bewegungsdaten in einer softwaredefinierten Plattform zusammenführt.
Anders als klassische Assistenzsysteme entwickelt sich EXIA kontinuierlich weiter. Neue Funktionen werden per Over the Air Update bereitgestellt, während die KI auf Basis realer Bewegungsdaten immer präzisere und situationsabhängigere Unterstützung ermöglicht. So entsteht keine statische Hardware, sondern eine lernende Physical AI Plattform.
Gerade darin liegt ihre langfristige Bedeutung.
Die technologische Grundlage, die heute Beschäftigte in Logistik, Produktion oder Pflege unterstützt, kann künftig auch völlig neue Anwendungen ermöglichen. Mit fortschreitender demografischer Entwicklung könnte Physical AI ältere Menschen dabei unterstützen, länger mobil, selbstständig und gesellschaftlich aktiv zu bleiben. German Bionic entwickelt damit nicht nur Lösungen für die Arbeitswelt von heute, sondern schafft zugleich eine technologische Plattform für die Human Augmentation Anwendungen von morgen.

Diese Perspektive stand auch im Mittelpunkt des Vortrags von Eric Eitel auf dem Festival der Zukunft. Seine These: Eine der entscheidenden AgeTech Fragen der kommenden Jahrzehnte lautet nicht nur, wie wir länger leben, sondern wie wir länger selbstständig bleiben.
Die Debatte darüber hat gerade erst begonnen. Eines zeichnet sich jedoch bereits heute ab: Die Technologien, die alternde Gesellschaften nachhaltig unterstützen werden, sind diejenigen, die den Menschen befähigen, statt ihn zu ersetzen.
Fortgesetzt wird die Diskussion im Oktober auf der AgeTechX Berlin. Dort wird German Bionics Chief Product Officer und Co CTO Norma Steller die technologische Perspektive auf Physical AI vorstellen und erläutern, welche Rolle intelligente Exoskelette künftig für alternde Gesellschaften spielen können.
Mit dieser Frage beschäftigt sich ein aktueller Beitrag von Michael Förtsch im Zukunftsmagazins 1E9 unter dem Titel „Artifizielle Kraft für eine alternde Gesellschaft“. Im Mittelpunkt steht die Überlegung, wie Human Augmentation und Physical AI dazu beitragen können, dass Menschen länger aktiv, mobil und selbstbestimmt bleiben. Gesprächspartner des Beitrags ist German Bionics Chief Creative Officer Eric Eitel, der diese Perspektive auch in seinem Vortrag auf dem Festival der Zukunft in München aufgegriffen hat (Foto).
Bis heute richten sich viele Innovationen rund um das Thema Altern vor allem auf den Zeitpunkt, an dem Menschen bereits Patientinnen und Patienten sind oder Unterstützung im Alltag benötigen. Die vielleicht spannendere Frage lautet jedoch: Wie können wir die Jahre verlängern, in denen Menschen unabhängig bleiben?
Genau hier setzt Human Augmentation an.
KI-gestützte Exoskelette sollen den Menschen nicht ersetzen, sondern ihn unterstützen. Sie übernehmen keine Bewegungen vollständig, sondern arbeiten mit dem Körper zusammen und geben genau dort Kraft, wo sie benötigt wird. Ziel ist nicht Automatisierung um ihrer selbst willen, sondern der Erhalt körperlicher Leistungsfähigkeit.
Schon heute zeigt sich dieses Potenzial in der Praxis. In Logistik, Industrie, Gesundheitswesen, an Flughäfen und in vielen weiteren körperlich anspruchsvollen Berufen helfen intelligente Exoskelette dabei, Belastungen zu reduzieren, Rücken und Gelenke zu entlasten und Menschen dabei zu unterstützen, länger gesund und aktiv im Berufsleben zu bleiben.
Für German Bionic reichen diese heutigen Anwendungen jedoch weit über den konkreten Arbeitsplatz hinaus.
Hinter EXIA, dem leistungsstärksten aktiven Rücken Exoskelett der Welt, steht eine umfassende Physical AI Plattform. German Bionic hat dafür ein eigenes Betriebssystem für Exoskelette entwickelt, das Robotik, künstliche Intelligenz, Sensorik und Milliarden realer Bewegungsdaten in einer softwaredefinierten Plattform zusammenführt.
Anders als klassische Assistenzsysteme entwickelt sich EXIA kontinuierlich weiter. Neue Funktionen werden per Over the Air Update bereitgestellt, während die KI auf Basis realer Bewegungsdaten immer präzisere und situationsabhängigere Unterstützung ermöglicht. So entsteht keine statische Hardware, sondern eine lernende Physical AI Plattform.
Gerade darin liegt ihre langfristige Bedeutung.
Die technologische Grundlage, die heute Beschäftigte in Logistik, Produktion oder Pflege unterstützt, kann künftig auch völlig neue Anwendungen ermöglichen. Mit fortschreitender demografischer Entwicklung könnte Physical AI ältere Menschen dabei unterstützen, länger mobil, selbstständig und gesellschaftlich aktiv zu bleiben. German Bionic entwickelt damit nicht nur Lösungen für die Arbeitswelt von heute, sondern schafft zugleich eine technologische Plattform für die Human Augmentation Anwendungen von morgen.

Diese Perspektive stand auch im Mittelpunkt des Vortrags von Eric Eitel auf dem Festival der Zukunft. Seine These: Eine der entscheidenden AgeTech Fragen der kommenden Jahrzehnte lautet nicht nur, wie wir länger leben, sondern wie wir länger selbstständig bleiben.
Die Debatte darüber hat gerade erst begonnen. Eines zeichnet sich jedoch bereits heute ab: Die Technologien, die alternde Gesellschaften nachhaltig unterstützen werden, sind diejenigen, die den Menschen befähigen, statt ihn zu ersetzen.
Fortgesetzt wird die Diskussion im Oktober auf der AgeTechX Berlin. Dort wird German Bionics Chief Product Officer und Co CTO Norma Steller die technologische Perspektive auf Physical AI vorstellen und erläutern, welche Rolle intelligente Exoskelette künftig für alternde Gesellschaften spielen können.