Management:

Armin G. Schmidt wird CEO des
Exoskelett-Pioniers German Bionic
30.08.2018
Der Augsburger Robotik-Spezialist German Bionic baut sein Management aus: Neuer CEO wird der Technologieunternehmer und Firmenmitbegründer Armin G. Schmidt. Gemeinsam mit Dr. Peter Heiligensetzer, der zukünftig die technologische Entwicklung als CTO verantwortet, soll Schmidt die weitere Expansion des ersten deutschen Exoskelett-Herstellers vorantreiben. Dabei berät ihn Nokia Here-Gründer und Ex-CEO Michael Halbherr, der als Chairman den Vorsitz des Beirats übernimmt. Als Head of Finance stößt zudem Nicholas Barclay-Steuart von EY zu German Bionic.

Armin G. Schmidt soll Geschäft des europäischen Technologieführers skalieren und internationalisieren

Augsburg/Berlin, 30.08.2018 – Der erfolgreiche Technologieunternehmer Armin G. Schmidt ist ab sofort neuer CEO des deutschen Exoskelett-Pioniers German Bionic. Schmidt, der zuvor den Streaming-Service AUPEO und direkt im Anschluss die Automotive IoT-Plattform ATS Advanced Telematic Systems jeweils gründete, leitete und an Panasonic bzw. Here Technologies verkaufte, teilt sich die Geschäftsführung von German Bionic zukünftig mit dem Technologie-Chef und Exoskelett-Vordenker Dr. Peter Heiligensetzer. Armin G. Schmidt war nach dem erfolgreichen Verkauf von ATS Ende letzten Jahres noch bis Juli 2018 für Here Technologies als Senior Director tätig. Sein Wechsel an die Firmenspitze von German Bionic kommt zu einer Zeit, in der die Verkaufszahlen des ersten aktiven Rücken-Exoskeletts aus europäischer Produktion, das Cray X, deutlich anziehen. „Wir freuen uns, dass sich Armin G. Schmidt jetzt auch in das operative Geschäft von German Bionic einschaltet. Gemeinsam mit unserem starken Team werden seine Erfahrung und sein internationales Netzwerk das Unternehmen auf die nächste Stufe heben“, sagt Dr. Peter Heiligensetzer, Gründer und CTO von German Bionic. „Die äußerst positive Entwicklung des Unternehmens und die des globalen Exoskelett-Marktes festigen die Spitzenposition von German Bionic in der Entwicklung und Produktion dieser disruptiven Robotik-Technologie, die menschliche Arbeit erleichtert und nicht wegrationalisiert. Ich freue mich jetzt darauf, unsere herausragende Marktstellung weiter auszubauen und die Skalierung der Produktion und die Internationalisierung des Vertriebsnetzes umzusetzen“, sagt Armin G. Schmidt, CEO von German Bionic.

 

Michael Halbherr berät German Bionic

Als Chairman des Beirats berät zudem Nokia Here-Gründer und Ex-CEO Michael Halbherr German Bionic. Halbherr, der ebenfalls zu den Co-Foundern zählt, bringt seine mehr als 30-jährige Erfahrung in international führenden Technologieunternehmen in das Unternehmen ein. „Die Robotik ist neben den künstlichen Intelligenzen ein Haupttreiber technologischer und gesellschaftlicher Innovationen. Auch deutsche Unternehmen, wie German Bionic, geben derzeit in diesem Bereich neue wichtige Impulse“, sagt Michael Halbherr, Chairman German Bionic.

 

Nicholas Barclay-Steuart wird Head of Finance

Nicholas Barclay-Steuart leitet zukünftig die Finanzen von German Bionic. Barclay-Steuart, der einen MA in International Management der ESCP Europe hält, startete seine Karriere im Investment Banking bei Lehman Brothers in London. Von dort aus wechselte er als M&A Advisor zum Technologie-Team von EY, wo er unter anderem Bosch, die Deutsche Telekom und diverse VCs beriet.

 

Positiver Ausblick: Globaler Markt für Exoskelette wächst kontinuierlich

German Bionic Systems, mit Hauptsitz in Augsburg, ist der erste deutsche Hersteller, der Exoskelette für den Einsatz in der industriellen Produktion entwickelt und fertigt. Exo- oder Außenskelette sind Mensch-Maschinen-Systeme, die menschliche Intelligenz mit maschineller Kraft kombinieren, indem sie die Bewegungen des Trägers unterstützen oder verstärken. Das aktiv-assistive Exoskelett German Bionic Cray X wurde in Zusammenarbeit mit führenden Arbeitsergonomen speziell für die manuelle Handhabe von Gütern und Werkzeugen konzipiert. Bei seinem Träger verringert es den Kompressionsdruck im unteren Rückenbereich beim Heben schwerer Lasten und beugt dadurch Arbeitsunfällen und Muskel- und Skeletterkrankungen vor. Nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sind Muskel- und Skeletterkrankungen – kurz MSE – für 23 % aller Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland verantwortlich und führen jährlich zu geschätzten 10 Mrd. Euro Produktionsausfall sowie 17 Mrd. Euro Ausfall an Bruttowertschöpfung. Ursachen für MSE sind vor allem körperliche Fehlbelastungen beim Heben und Tragen im Beruf, aus denen Schäden an Muskulatur und Bändern sowie an Knochen und Knorpel resultieren. Vor dem Hintergrund dieser beunruhigenden Zahlen lässt sich die hohe Nachfrage nach Exoskeletten erklären: So rechnet das unabhängige Institut BIS Research für das Jahr 2026 bereits mit einem Marktvolumen von 4,65 Milliarden US-Dollar.

 

Über German Bionic 

German Bionic, mit Hauptsitz in Augsburg und Niederlassungen in Berlin und Tokio, ist der erste deutsche Hersteller, der Exoskelette für den Einsatz in der industriellen Produktion entwickelt und fertigt. Exo- oder Außenskelette sind Mensch-Maschinen-Systeme, die menschliche Intelligenz mit maschineller Kraft kombinieren, indem sie die Bewegungen des Trägers unterstützen oder verstärken. Das Team von German Bionic setzt sich zudem für die Erforschung der Rolle des Menschen in der Industrie 4.0 ein. Mehr Informationen über das Unternehmen, die Produkte und Köpfe dahinter finden sich hier: www.germanbionic.com